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MKs wo bin ich zu Hause? - Beitrag von Andrea Pflaum ( Übersetzt von Oliver Hauck) An zwei Orten zu Hause In Kenia das Internat Eigentlich habe ich zwei Zuhause, eins in Kenia und eins in Sambia! Neun Monate im Jahr verbringe ich im Internat einer amerikanischen Oberschule in Kenia, also rund 2 500 Kilometer entfernt von meinem Zuhause in Sambia. Die Schule „Rift Valley Academy“ (RVA) liegt 2 500 Meter über dem Meeresspiegel und bietet einen wunderschönen Blick auf das „Rift Valley“ (Rift-Tal), nach dem die Schule benannt ist, und dem großen Vulkan unten im Tal. Nachdem ich die meiste Zeit des Jahres im Internat wohne, sollte es irgendwie mein Zuhause sein, oder? Ein Internat als Zuhause? Es klingt vielleicht komisch, aber ich bin gerne in der Rift Valley Academy. Wir sind eine große, glückliche Familie von 500 Schülern (die meisten sind Missionarskinder wie ich) aus über 24 verschiedenen Nationen und ungefähr 100 Mitarbeitern aus den USA und Kanada. Alles ist sehr amerikanisch geprägt: der Unterricht, Ich habe eine Menge Spaß an der RVA, dazu gehört der Unterricht, mit Freunden etwas unternehmen, verschiedene Sportarten, auf Schulausflügen Ostafrika erkunden und die Möglichkeit, sehr viel über Gott und die Bibel zu lernen. Die Schule ist mein Zuhause! So komisch es auch immer klingen mag, ich werde die RVA sehr vermissen, wenn ich am 16. Juli meinen Abschluss mache. In Sambia die Familie Sambia ist aber auch mein Zuhause! Ich bin 1986 in Sambia geboren und dort aufgewachsen. Damals war es mein einziges Zuhause. Sambia wird immer mein Zuhause sein, mehr als Kenia oder irgendein anderes Land. Seit 1991 lebt unsere Familie in Musenga, einem von der Landwirtschaft geprägten Gebiet im Busch. Wenn ich an zu Hause denke, fällt mir als erstes Musenga ein. Ich werde es immer als Zuhause in Erinnerung behalten. Zu Hause ist dort, wo meine Mutter, mein Vater und meine Geschwister sind, wo ich mich wohl fühle, wo Zu meinem Zuhause gehört auch das grüne Hoftor in Musenga, auf dem ein Hundekopf aufgemalt ist und die Aufschrift „Chenjeleni Nembwa“ (in Bemba: „Vorsicht! Hund!“). Das alte englische Farmhaus, von dem man auf ein kleines Tal und einen Fluss schaut. Das Bellen der großen Hunde (Rottweiler, Dobermänner, Dänische Doggen), die beachtet werden möchten (wir haben Hunde aus Sicherheitsgründen). Die Hasen, Meerschweinchen, Schildkröten und unsere kleine Antilope „Timba“. Das kleine Zimmer, dass ich mit Zu Hause ist dort, wo das Herz ist, und mein Herz ist in Sambia. Der große afrikanische Kontinent ist Neues Zuhause in Deutschland? Wenn ich über meine 18 Jahre in Afrika nachdenke, habe ich alles in jeder Richtung geliebt. Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, sowohl in Sambia als auch in Kenia zu leben. Ich genieße das Internat mit Wenn ich an meinen Schulabschluss im Juli denke, freue ich mich. Aber ich habe auch etwas Angst, weil ich meine Familie, Freunde, alles, was mir vertraut ist, und mein Zuhause verlassen werde, um in ein fremdes Land zu fremden Menschen zu ziehen. Wenn ich Smbia verlassen werde, das Land, in dem ich geboren bin und gelebt habe, frage ich mich, ob mir Deutschland, dessen Staatsangehörigkeit ich besitze, Andrea Pflaum, geboren und aufgewachsen in Afrika, besucht bis Juli eine Internatsschule in Kenia. Nach ihrem Schulabschluss wird sie nach Deutschland ziehen, in das Heimatland ihrer Eltern, um dort ... |
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